{"id":153,"date":"2013-02-15T19:22:08","date_gmt":"2013-02-15T18:22:08","guid":{"rendered":"http:\/\/sonne-fuer-gerechtigkeit.de\/?page_id=153"},"modified":"2014-05-11T13:44:11","modified_gmt":"2014-05-11T12:44:11","slug":"faktencheck","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/sonne-fuer-gerechtigkeit.de\/?page_id=153","title":{"rendered":"Faktencheck"},"content":{"rendered":"<p>Immer wieder stellen wir fest, dass es viele Vorurteile gegen\u00fcber erneuerbaren Energie gibt. Hier ein paar Antworten zu den h\u00e4ufigsten Bedenken.<\/p>\n<p><strong>\u00d6kostrom ist teuer!<\/strong><br \/>\nDas stimmt &#8211; aber nur auf den ersten Blick. Tats\u00e4chlich ist Strom aus erneuerbaren Energien teurer und erh\u00f6ht Ihre Stromrechnung. F\u00fcr den Ausbau der Solarstromnutzung zahlt jeder Verbraucher mit seiner Stromrechnung (Umlage der Einspeiseverg\u00fctung auf alle Stromkunden in Deutschland). Was die Energieversorger jedoch gerne verschweigen, sind die indirekten F\u00f6rderungen f\u00fcr Atom- und Kohlestrom. So wurde die Atomindustrie bisher mit etwa 80 Milliarden Euro subventioniert, die Kosten f\u00fcr die Absicherung der Atomm\u00fclltransporte zahlt der Steuerzahler, die Endlagerfrage ist weiterhin ungekl\u00e4rt und Sch\u00e4den durch ein m\u00f6gliches Ungl\u00fcck wie in Tschernobyl oder Fukushima sind nur zu einem Prozent durch Versicherungen abgesichert. Bei der Stromerzeugung aus Kohle flie\u00dfen ebenfalls gro\u00dfe Summen an Subventionen. Und was noch viel schlimmer ist: die Folgen durch den Klimawandel durch den Kohlendioxidaussto\u00df zahlen ins besondere die Menschen in Entwicklungsl\u00e4ndern, da sie am st\u00e4rksten unter den Folgen zu leiden haben.<br \/>\n\u00d6kostrom ist transparent: hier werden die Mehrkosten direkt auf den Strompreis umgelegt und nicht versteckt durch Steuern, Subventionen und indirekte Folgesch\u00e4den verschleiert.<\/p>\n<p><strong>Solarzellen brauchen in der Produktion mehr Energie als sie sp\u00e4ter erzeugen!<\/strong><br \/>\nRichtig ist, dass die Herstellung von Silizium, wesentlicher Bestandteil der Photovoltaikmodule, sehr energieaufw\u00e4ndig ist. Da aber die Siliziumschicht in den Modulen immer d\u00fcnner wird, spielt der Energieaufwand kaum eine Rolle und eine gesamte Photovoltaikanlage (den auch Kabel, Wechselrichter etc. brauchen Energie zur Herstellung) produziert etwa das f\u00fcnffache der Energie, die in der Herstellung ben\u00f6tigt wurden.<\/p>\n<p><strong>Und Nachts geht das Licht aus&#8230;<\/strong><br \/>\nNur mit Photovoltaik kann der Strombedarf in Deutschland nicht gedeckt werden. Aber die geschickte Kombination von Solar-, Wind-, Wasser- und Bioenergie kann die Vorteile der verschiedenen Energiequellen nutzen. Sollte also in Gemen eine Wolke die Sonne verdunkeln, bl\u00e4st daf\u00fcr vielleicht in Niedersachsen der Wind ein wenig kr\u00e4ftiger. So gleichen sich die verschiedenen Quellen gegenseitig aus. <a href=\"http:\/\/www.kombikraftwerk.de\" target=\"blank\">&gt;kombikraftwerk.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Ohne Atomkraft geht in Deutschland das Licht aus!<\/strong><br \/>\nEine v\u00f6llig falsche Behauptung. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen nicht von Jetzt auf Gleich alle Gro\u00dfkraftwerke abgeschaltet werden, aber der Sommer 2007 hat deutlich gezeigt, dass es freie Kapazit\u00e4ten gibt. Insgesamt waren sieben Atomreaktoren aufgrund von Pannen oder Wartungsarbeiten abgeschaltet &#8211; und nirgends ging das Licht aus.<br \/>\nNeben der Gefahr eines GAUs besteht eine erh\u00f6hte Leuk\u00e4mierate bei Kindern in der Umgebung von Atomkraftwerken. Zwar versucht die Atomlobby diesen Fakt sch\u00f6nzureden und die Studie gibt keine genaue Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Ursache, aber alleine ein Indiz f\u00fcr ein solch erh\u00f6htes Risiko reicht unseres Erachtens aus, den Atomausstieg so schnell wie m\u00f6glich umzusetzen.<\/p>\n<p><strong>Atomkraft ist Klimafreundlich!<\/strong><br \/>\nDas will uns zumindest die Atomlobby so einreden. Tats\u00e4chlich ben\u00f6tigt man f\u00fcr Abbau, Anreicherung und Aufbereitung von Uran zu Kernbrennst\u00e4ben so viel Energie, dass ein modernes Gaskraftwerk mit Kraft-W\u00e4rme-Kopplung weniger Kohlendioxid pro Kilowattstunde Strom produziert, als ein Atomkraftwerk.<\/p>\n<p><strong>Kohlendioxidfreie Kraftwerke<\/strong><br \/>\nEin neuer Trend beim green-washing ist das CO2-freie Kohlekraftwerk. Eine erste Pilotanlage befindet sich im Bau. Durch aufw\u00e4ndige Technik soll das Kohlendioxid aus den Abgasen abgetrennt und dann in unterirdischen Speichern eingelagert werden. Aber dieser Prozess ist sehr energieaufw\u00e4ndig und teuer, sichere Lagerst\u00e4tten, aus denen kein Kohlendioxid austreten kann, stehen noch nicht zur Verf\u00fcgung und die Technik kann auch nur einen Teil abtrennen. Das Landgericht Berlin hat einer einstweiligen Verf\u00fcgung gegen die Vattenfall AG stattgegeben, die den Begriff &#8222;CO2-frei&#8220; irref\u00fchrend verwendete (AZ: 97 O 297\/07).<\/p>\n<p><strong>Diskussionsforum<\/strong><br \/>\nSie sind der Meinung, die Fakten sind falsch? Oder zu einseitig dargestellt? Dann schreiben Sie uns! Gerne diskutieren wir unseren Standpunkt zum Einsatz erneuerbarer Energien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer wieder stellen wir fest, dass es viele Vorurteile gegen\u00fcber erneuerbaren Energie gibt. Hier ein paar Antworten zu den h\u00e4ufigsten Bedenken. \u00d6kostrom ist teuer! 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